Style ist alles.

Naja, fast alles, aber für den ambitionierten Gentlemen-Rider sind die Dinge am Körper schon sehr entscheidend. Wir fahren nicht nur einfach Rennrad, sondern wir leben das. Hier sei schon mal Velominati erwähnt, hier holt man sich dann den letzten Schliff, aber dazu später mehr.

Heute will ich die Bekleidungsmarken aufzählen, die eitle Relevanz besitzen. Du machst Dir einfach ein Bild von Hose, Trikot, Schuhe, Socken. Das ist die Basis. Zum Helm kommen wir später. Ohne Helm geht oder fährt nichts.

Ich bevorzuge in erster Linie Produkte von Rapha. Einfach nur toll. Toller Style, tolle Qualität – damit ist man schon mal sehr gut angezogen.

Ebenso sehr spannend: Le Col. Die Marke von Bradley Wiggins.

Oder La Passione.

Oder PAS Normal Studio.

Oder Café du Cicleste

Oder … an den ausgewählten Marken kann man erkennen, worum es geht. Um Style und Funktion. Hohe Qualität. So sieht man auch anders aus, das differenziert auf der Straße. Mit Trikots von Dynamics kann eben jeder fahren.

Zum Schluß noch eine echte Gourmet-Marke.

The Modernist.

Einfach überall mal reinschauen und mit schwarz anfangen – das passt in jedes Peloton. Keep on moving, bitches.

Wo laufen sie denn?

Nach acht Marathons und noch mehr über die halbe Distanz, sind meine Knie hinüber. Hinzu kamen über 20 Jahre Basketball, aber ganz ehrlich, das sind alles nicht die wahren Gründe gewesen, um mit dem Laufen kürzer zu treten.

Nein, es ist die Gewichtszunahme von 30 Kilo zwischen den Jahren 30 bis 50. Leider ist das normal und jetzt weiß ich, ich hätte das verhindern müssen.

Familie („Das ißt der Papa schon auf.“) und Beruf („Na klar nehme ich noch eine Portion Pasta.“) machten es schwer, beweglich zu bleiben. Essen als Belohnung, essen, weil es so gut schmeckt, wenig Bewegung, weil man sich einfach nicht aufraffen kann.

Und dann kamen die gefährlichen Schübe – mal wieder laufen gehen – aber gleich 10 Kilometer, untrainiert. Das machen Gelenke nicht gerne mit. In den Jahren zwischen 30 und 50 macht Mann vieles falsch. Ich habe es getan.

Jetzt habe ich einiges verändert – darüber schreibe ich hier.

Übrigens: Wer auch Knieprobleme hat, zwei schnelle Tipps: Werdet Vorderfußläufer und regelmäßig die Beine hochlegen, damit Flüssigkeiten ablaufen können. Zum Vorderfuß werde ich später noch eine Menge schreibe.

Wer viel Rennrad fährt, sollte regelmäßig laufen, um den Bewegungsablauf zu variieren. Auch das schauen wir uns hier bald genauer an. Keep on moving, bitches.

The Summer of the Roads.

Wenn der Sommer die Temperaturen oben hält, und halt, wir haben noch keinen Sommer, wir haben erst Late-Spring – dann schreien die Straßen nach Aufmerksamkeit.

Wir fangen langsam an. Mit einem Alu-Renner oder ein gebrauchtes Carbon-Rad. Wir wissen ja noch gar nicht, ob das unser Hintern aushalten wird.

Eine Strecke von seichten 30 Kilometern reichen aus, um die beiden wichtigsten Sachen beim Rennradfahren zu erleben. Die gleichmäßig hohe Geschwindigkeit und die süße Last der zurückgelegten Strecke. Denn irgendwann fängt der Hintern an, dicht gefolgt von den Beinen. Schmerzen. Leichte Schmerzen, aber nicht zu leugnen. Zeit anzuhalten und sich auf die nächste Runde zu freuen, denn wir sind gut über eine Stunde Rennrad gefahren. Hallo. Herzlichen Glückwunsch.

Empfehlungen:

Wer schon Geld ausgeben möchte, dem sind drei Räder und zwei Möglichkeiten zu empfehlen.

1. Versandräder.

Was ein wenig wie Neckermann klingt, ist das ganze Gegenteil. Versandräder sind Räder von Marken, die in erster Linie nur online zu erwerben sind. Zum Beispiel von Canyon oder Rose. Hier sind zwei Beispiele für jeweils gute Beginner-Räder aus Aluminium.

A. Das Endurace AL 6.0 von Canyon.

Der Einsteiger-Alu-Renner von Canyon.

Das sagt Canyon dazu: „Bike of the Year 2017, 5 von 5 Sternen bei Bikeradar. Dein neues Allround-Rennrad mit leichtem High-End-Aluminium-Rahmen (nur 1350 g) und den besten Komponenten in dieser Preisklasse. Nur 8,7 kg Gesamtgewicht.

Alles Standard, aber gut verarbeitet. Und wenn man eine Stufe höher will oder ganz mit dem Radfahren aufhören möchte, ist es gut zu verkaufen. Die Marke ist mittlerweile begehrt.

(Foto Canyon von der Webseite) Preis zur Zeit EUR 899,-

B. Das PRO SL Tiagra von Rose

Der Alu-Einsteiger-Renner von Rose.

Das sagt Rose dazu: „Das PRO SL ist die Geheimhaffe unter den ROSE Alu-Rädern. Nicht umsonst holt es sich immer wieder den Testsieg in den einschlägigen Magazinen. Kein Wunder! Der Rahmen wiegt leichte 1.280 Gramm, ist dreifach-konifiziert und kommt in einer edlen Carbon-Optik daher. Hochwertige auch die Ausstattung. Der leichte Mavic Aksium Laufradsatz und die 25 mm breiten Zaffiro Pro IV Graphene-Reifen von Vittoria verfügen über einen geringeren Rollwiderstand und ermöglichen dir dadurch höhere Geschwindigkeiten. Die innovative Gummimischung mit reinem Kohlenstoff überzeugt außerdem mit einem hervorragenden Pannenschutz und einer außergewöhnlichen Langlebigkeit. Der Selle Italia X3 Sattel bereitet dir zusammen mit der flexenden Ritchey Sattelstütze auch auf langer Strecke ein komfortables Fahrvergnügen. Mit dem Ritchey Road Streem II Rennlenker hast du jede Situation im Griff. Beim PRO SL kannst du zwischen drei verschiedenen Gruppen von Shimano wählen. Dabei markiert die Tiagra den Preiseinstieg, gefolgt von der brandneuen 105er Gruppe sowie von der Ultegra, die für ihre Präzision und Verlässlichkeit bekannt ist. 

ca. 8,6 kg fertigungsbedingt sind Schwankungen bis +/- 5 % möglich, Gewicht bei Rahmenfarbe Matt-Black/White, Größe 57 cm, Compact, ohne Pedale

Die Alternative zu Endurace. Relativ ähnlich. Eigentlich stellt sich hier nur die Frage: Canyon oder Rose. Ich fahre Canyon 😉

(Foto Rose von der Webseite) Preis zur Zeit EUR 948,-

2. Fahrradhändler

Hier suchen wir einen Händler des Vertrauens und vertrauen ihm. Das ist als Anfänger nicht ganz leicht, weil man keine Ahnung hat. Das kann dazu führen, dass einem ein Rad angedreht wird. Zu teuer für den Einstieg oder einfach nur schlecht, weil der Händler nur schlechte Marken führt. Je größer der Händler, desto größer seine Neutralität. Logisch. Deshalb schicke ich Anfänger gerne zu Stadler, das Fahrradkaufhaus. Hier bekommt man alles bei einer riesigen Auswahl. Eine gute, optimale Beratung ist hier eher möglich. Ich weiß, es gibt Menschen, die mögen Stadler gar nicht, die mögen lieber den kleinen, leidenschaftlichen Händler. Auch nachvollziehbar. Also vertrauen. Das erste Rennrad ist immer auch Glückssache.

Das Stadler Rad für Beginner:

Das Scott Speedster 40

Der Alu-Einsteiger-Renner von Stadler.

Das sagt Stadler dazu: „Wenn du lange Tage am Sattel liebst, dann sind die Scott Endurance-Bikes deine Wahl. Der Scott-Racer ist ideal für Einsteiger mit hohen Erwartungen und schmalem Budget. Der Rahmen ist aus robustem und leichtem Aluminium. Leichter als sein Vorgänger, zeichnet sich das Speedster 40 durch eine Shimano Schaltgruppe und Syncros Komponenten aus. 

Bequem, effizient und dynamisch.

Beim Stadler kann man hingehen und zur Probe sich auf das Rad setzen und im Kaufhaus auf einer Teststrecke einfach losfahren. Für blutige Anfänger ist das sehr zu empfehlen, egal, wo das Rad dann gekauft wird. So macht man das und das ist völlig ok.

Scott Speedster 40 Rennrad

(Foto Stadler von der Webseite. Preis zur Zeit EUR 699,-)

Für alle anderen ist es ein kleines, aber feines Risiko. Aber man kann auch einfach einen Freund fragen, der schon fährt – wenn dieser Rennradfahrer ist, wird er Euch mehr erzählen, als ihr hören wollt. Das sind alles Verrückte 🙂

Wenn Ihr nun ein Rad habt, dann braucht es an guter Ausrüstung. Das ist sehr wichtig, richtig wichtig, denn das ist Philosophie, Style und Lebensart.